Zertifizierter Dienstleister für externen Datenschutz
Florian Lübbe
Geschäftsführer und Datenschutzbeauftragter
Stadt und Landkreis Osnabrück
vor Ort, bundesweit remote
Als zertifizierter Dienstleister für externen Datenschutz bieten wir flexible Lösungen für Ihr Unternehmen.
Zukunftssicherheit
Datenschutz wird in Zukunft noch wichtiger werden, da die Anforderungen und Bedrohungen stetig wachsen. Als Ihr Partner für externen Datenschutz stellen wir sicher, dass Ihre Datenschutzmaßnahmen kontinuierlich aktualisiert und verbessert werden, um mit den sich ändernden rechtlichen und technologischen Entwicklungen Schritt zu halten. Wir übernehmen die Rolle des externen Datenschutzbeauftragten nach Art. 37 DSGVO, erklären transparent die Kosten und stehen bei einer Datenpanne innerhalb der 72-Stunden-Frist bereit. Kompakte Antworten auf häufige Fragen finden Sie in unserem Datenschutz-Ratgeber, zum Beispiel ab wann ein Datenschutzbeauftragter Pflicht ist oder was für Arztpraxen und Handwerksbetriebe gilt.
Laufende Betreuung
Datenschutzdokumentation
Wir unterstützen Sie bei der Erstellung und Pflege der erforderlichen Datenschutzdokumentation, einschließlich Verarbeitungsverzeichnis, Datenschutzrichtlinien, Einwilligungserklärungen und anderen erforderlichen Unterlagen. Dadurch stellen wir sicher, dass Ihre Datenschutzpraktiken transparent, nachvollziehbar und dokumentiert sind.
Datenschutzkonformität
Wir unterstützen Sie bei der Gewährleistung der Datenschutzkonformität gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen wie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) oder anderen länderspezifischen Datenschutzgesetzen. Wir überprüfen Ihre bestehenden Datenschutzrichtlinien, -verfahren und -maßnahmen und geben Empfehlungen zur Verbesserung und Einhaltung der Vorschriften.
Auftragsverarbeitung
Als externer Datenschutz-Dienstleister unterstützen wir Sie bei der ordnungsgemäßen Umsetzung der Auftragsverarbeitung. Wir überprüfen Verträge mit Auftragsverarbeitern, kontrollieren deren Datenschutzmaßnahmen und sorgen dafür, dass Ihre Daten bei der Auftragsverarbeitung ausreichend geschützt sind.
Datenschutzschulungen
Wir bieten Schulungen und Trainings für Ihre Mitarbeiter an, um das Bewusstsein für Datenschutz zu schärfen und sie in Bezug auf die Datenschutzbestimmungen zu schulen. Dadurch tragen wir zur Einhaltung des Datenschutzes in Ihrem Unternehmen bei und fördern eine datenschutzbewusste Unternehmenskultur.
Risiken bewerten und absichern
Datenschutz-Folgeabschätzungen (DSFA)
Wir führen Datenschutz-Folgeabschätzungen durch, um potenzielle Risiken bei der Verarbeitung personenbezogener Daten zu identifizieren. Dabei bewerten wir die Wahrscheinlichkeit und Schwere von Datenschutzverletzungen und entwickeln entsprechende Maßnahmen zur Risikominimierung.
Vertraulichkeit und Sicherheit
Wir legen höchsten Wert auf Vertraulichkeit und Sicherheit Ihrer Daten. Als zertifizierter Dienstleister für externen Datenschutz treffen wir geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit Ihrer Daten zu gewährleisten.
Im Ernstfall
Incident Response
Im Falle einer Datenschutzverletzung stehen wir Ihnen mit einem umfassenden Incident Response-Plan zur Seite. Wir unterstützen Sie bei der Identifizierung und Meldung von Datenschutzverletzungen, der Durchführung von Untersuchungen und der Umsetzung geeigneter Maßnahmen zur Schadensbegrenzung.
Was muss ich bei einer Datenpanne tun?
Eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten ist nach Art. 33 Abs. 1 DSGVO unverzüglich und möglichst binnen 72 Stunden an die Aufsichtsbehörde zu melden. Die Frist läuft ab Kenntnis des Vorfalls, nicht ab Klärung der Ursache.
Warum extern
Ihr Datenschutz, betreut von außen
01
Kosten- und Ressourceneffizienz
Durch die Beauftragung eines externen Dienstleisters sparen Sie Kosten und Ressourcen im Vergleich zur Einrichtung einer internen Datenschutzabteilung. Wir übernehmen die Verantwortung für Ihren Datenschutz, sodass Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.
02
Umfassender Datenschutz
Wir bieten Ihnen eine umfassende Palette an Datenschutzlösungen, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen die geltenden Datenschutzbestimmungen einhält. Von der Erstellung eines Verarbeitungsverzeichnisses über die Schulung Ihrer Mitarbeiter bis hin zur Unterstützung bei datenschutzrelevanten Anfragen stehen wir Ihnen zur Seite.
03
Individuelle Anpassung
Jedes Unternehmen hat unterschiedliche Anforderungen und Risikoprofile. Wir passen unsere Dienstleistungen an Ihre individuellen Bedürfnisse an und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für Ihr Unternehmen. Dabei berücksichtigen wir Ihre Branche, Unternehmensgröße und spezifische Verarbeitungstätigkeiten.
04
Externe Expertise
Als externer Datenschutz-Dienstleister verfügen wir über umfangreiches Fachwissen und langjährige Erfahrung im Datenschutz. Unsere Experten sind auf dem neuesten Stand der Datenschutzbestimmungen und -verfahren, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen stets den aktuellen Anforderungen entspricht.
Die wichtigsten Fragen und Antworten
Zum Datenschutz-RatgeberAb wann braucht mein Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten?
Nach § 38 Abs. 1 BDSG ist ein Datenschutzbeauftragter zu benennen, sobald in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Mitgezählt werden auch Teilzeitkräfte, Aushilfen und Personen, die lediglich Kundendaten in ein System eingeben.
Unabhängig von dieser Schwelle greift die Pflicht nach Art. 37 Abs. 1 DSGVO, wenn die Kerntätigkeit in einer umfangreichen Verarbeitung besonderer Datenkategorien nach Art. 9 DSGVO besteht, etwa Gesundheitsdaten oder in einer umfangreichen regelmäßigen und systematischen Überwachung von Personen. Bei Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Pflegediensten kann die Pflicht deshalb schon unterhalb von 20 Personen greifen, je nachdem, wie umfangreich Gesundheitsdaten verarbeitet werden.
Was kostet ein externer Datenschutzbeauftragter?
Der Preis richtet sich weniger nach der Mitarbeiterzahl als nach dem Datenschutzrisiko: Art der verarbeiteten Daten, Zahl der Verarbeitungstätigkeiten und Auftragsverarbeiter, Drittlandtransfers sowie der Stand Ihrer bisherigen Dokumentation.
Üblich ist eine monatliche Pauschale für die laufende Betreuung, bei fehlender Dokumentation ergänzt um ein einmaliges Aufbauprojekt. Wir nennen nach einem kurzen Erstgespräch einen konkreten Festpreis.
Darf der Datenschutzbeauftragte auch extern sein?
Ja. Art. 37 Abs. 6 DSGVO stellt beide Wege ausdrücklich gleich: Der Datenschutzbeauftragte kann Beschäftigter sein oder seine Aufgaben auf Grundlage eines Dienstleistungsvertrags erfüllen.
Für die externe Lösung sprechen drei Punkte: Es entsteht kein Abberufungs- und Kündigungsschutz nach § 6 Abs. 4 in Verbindung mit § 38 Abs. 2 BDSG. Interessenkonflikte werden vermieden: Geschäftsführung, IT- und Personalleitung dürfen die Rolle nach Art. 38 Abs. 6 DSGVO nicht ausüben. Und der Aufwand für die laufende Fachkunde nach Art. 37 Abs. 5 DSGVO liegt beim Dienstleister.
Wann ist eine Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) Pflicht?
Nach Art. 35 DSGVO immer dann, wenn eine Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge hat. Ausdrücklich genannt sind drei Fälle: die systematische und umfassende Bewertung persönlicher Aspekte einschließlich Profiling, die umfangreiche Verarbeitung besonderer Datenkategorien nach Art. 9 DSGVO und die systematische weiträumige Überwachung öffentlich zugänglicher Bereiche.
Ergänzend führen die Aufsichtsbehörden Listen von Verarbeitungen, für die eine DSFA zwingend ist. Eine unterlassene DSFA ist nach Art. 83 Abs. 4 DSGVO bußgeldbewehrt.
Was muss ich bei einer Datenpanne tun?
Eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten ist nach Art. 33 Abs. 1 DSGVO unverzüglich und möglichst binnen 72 Stunden an die Aufsichtsbehörde zu melden. Die Frist läuft ab Kenntnis des Vorfalls, nicht ab Klärung der Ursache.
Zuerst den Vorfall eingrenzen, nichts löschen, Logdateien sichern und den Zeitpunkt der Kenntnisnahme dokumentieren: diese Dokumentation verlangt Art. 33 Abs. 5 DSGVO auch dann, wenn am Ende nicht gemeldet werden muss. Besteht ein hohes Risiko, sind zusätzlich die Betroffenen selbst zu benachrichtigen (Art. 34 DSGVO).
Welche Bußgelder drohen bei Verstößen gegen die DSGVO?
Die DSGVO kennt zwei Stufen, jeweils gilt der höhere Betrag:
- Bis 10 Millionen Euro oder 2 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes nach Art. 83 Abs. 4 DSGVO, etwa bei fehlendem Datenschutzbeauftragten, fehlender Datenschutz-Folgenabschätzung oder fehlendem Auftragsverarbeitungsvertrag.
- Bis 20 Millionen Euro oder 4 Prozent nach Art. 83 Abs. 5 DSGVO, etwa bei Verarbeitung ohne Rechtsgrundlage oder bei Missachtung von Betroffenenrechten.
Welche Aufsichtsbehörde ist für mein Unternehmen zuständig?
Maßgeblich ist der Sitz Ihres Unternehmens: Zuständig ist die Datenschutz-Aufsichtsbehörde des Bundeslandes, in dem Ihre Hauptniederlassung liegt. Jedes Bundesland unterhält eine eigene Behörde für nicht-öffentliche Stellen, etwa das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht, die Landesbeauftragte für Datenschutz Niedersachsen oder die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen.
Dort gehen Beschwerden Betroffener ein, dort werden Datenpannen nach Art. 33 DSGVO gemeldet, und von dort kommen Prüfungen und Auskunftsersuchen. Als bestellter Datenschutzbeauftragter sind wir nach Art. 39 Abs. 1 lit. e DSGVO Ihr Ansprechpartner gegenüber der jeweils zuständigen Behörde, unabhängig davon, wo in Deutschland Sie sitzen.
Kontakt
Florian Lübbe
Geschäftsführer und Datenschutzbeauftragter
- 05406 500 4210
- info@datenschutz-nds.de
- Services NDS GmbH · Hörner Weg 58A · 49078 Osnabrück
Hörner Weg 58A, 49078 Osnabrück
Die Karte wird von Google Maps geladen. Erst nach Ihrem Klick werden Daten an Google übertragen.