Transparente Kalkulation

Was kostet ein externer Datenschutzbeauftragter?

Der Preis richtet sich weniger nach Ihrer Mitarbeiterzahl als nach dem Datenschutzrisiko Ihres Geschäfts. Eine Steuerkanzlei mit 25 Beschäftigten verursacht anderen Aufwand als ein Onlineshop mit 25 Beschäftigten.

Preisfaktoren

Wovon der Preis abhängt

Art der Daten

Werden besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO verarbeitet – Gesundheits-, Sozial- oder biometrische Daten – steigt der Prüfaufwand deutlich.

Verarbeitungstätigkeiten

Jedes System, jedes Tool und jeder Dienstleister muss im Verzeichnis nach Art. 30 DSGVO erfasst und bewertet werden.

Auftragsverarbeiter

Für jeden externen Dienstleister ist ein Vertrag nach Art. 28 DSGVO zu prüfen oder zu schließen.

Drittlandtransfers

Die Nutzung von US-Diensten erfordert eine zusätzliche Bewertung der Übermittlungsgrundlage.

Ausgangslage

Ein Unternehmen ohne jede Dokumentation braucht im ersten Jahr deutlich mehr Aufbauarbeit.

Schulungsbedarf

Zahl und Format der Mitarbeiterschulungen.

Modelle

Übliche Abrechnungsmodelle

Monatliche Pauschale

Der Regelfall

Deckt die laufende Betreuung ab und macht die Kosten planbar. Fester Ansprechpartner, jährlicher Bericht.

Aufbau plus Pauschale

Häufigste Wahl

Einmaliges Aufbauprojekt für die vollständige Dokumentation, anschließend laufende Betreuung.

Aufwandsbezogen

Für einzelne Projekte

Datenschutz-Folgenabschätzung, Begleitung einer Datenpanne oder einzelne Audits.

2 %

vom Jahresumsatz

Der Vergleich, der wirklich zählt

Ein interner Datenschutzbeauftragter verursacht nicht nur Personalkosten, sondern auch Fortbildungskosten für die nach Art. 37 Abs. 5 DSGVO geforderte Fachkunde – und einen weitreichenden Abberufungs- und Kündigungsschutz nach § 6 Abs. 4 in Verbindung mit § 38 Abs. 2 BDSG, der über die eigentliche Tätigkeit hinaus wirkt. Diese personalrechtliche Bindung entsteht bei einer externen Bestellung nicht.

Dem gegenüber steht das Bußgeldrisiko: Eine unterlassene Benennung kann nach Art. 83 Abs. 4 DSGVO mit bis zu 10 Millionen Euro oder 2 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden – je nachdem, welcher Betrag höher ist.

Leistungsumfang

Was in der monatlichen Pauschale enthalten ist

Alles, was für den laufenden Betrieb nötig ist. Projekte wie eine Datenschutz-Folgenabschätzung rechnen wir gesondert ab – transparent und vorher abgestimmt.

Bestellung und Meldung

Formale Benennung als Datenschutzbeauftragter und Meldung an die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen.

Laufende Betreuung

Fester Ansprechpartner für Rückfragen aus dem Tagesgeschäft – ohne Taktung nach Minuten.

Dokumentation

Pflege des Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 DSGVO und der zugehörigen Nachweise.

Jährlicher Bericht

Schriftliche Zusammenfassung des Datenschutzstands, offener Punkte und Empfehlungen für das Folgejahr.

Konkreter Festpreis nach einem kurzen Gespräch

Wir schauen uns Ihre Ausgangslage an und nennen Ihnen einen Preis, der auch in zwölf Monaten noch gilt.